Auf historischer Entdeckungsreise durch Heidelberg
Die Schlossfestspiele werden 100 Jahre alt.
Alexander Schilling hat die Ausstellung zusammengestellt und weiß viel Interessantes über seine Recherche zu berichten.
Zu seiner Person:
Alexander Schilling sammelte bereits während seines Politik- und Philosophie-tudiums in Mannheim und Baltimore (USA) vielfältige Theatererfahrungen in der freien Szene in Mannheim.
Von 2000 bis 2003 war er als Regieassistent am Staatstheater Nürnberg engagiert. Seitdem arbeitet er als freier Regisseur unter anderem in Ingolstadt, Kassel, Leipzig, Mannheim, Münster, Nürnberg, Wuppertal, Kaiserslautern und Innsbruck. Erfahrungen in Produktionsleitung und Festivalorganisation erwarb er von 2006 bis 2009 als Mitglied der künstlerischen Leitung des LOFFT.Leipzig und in der Spielzeit 2009/10 im Leitungsteam des Theaters Ingolstadt. Ab der Sommersaison 2021 übernimmt Alexander Schilling die Organisationsleitung der Schlossfestspiele.
Bauplastischer Schmuck der Stadthalle
Dieter Berberich setzt seine Besichtigungstouren durch die Altstadt fort.
Nach Ende der viel bewunderten, umfangreichen Grundsanierung und Neueröffnung geht es zur Stadthalle. Diese nach dem Universitätsjubiläum 1886 errichtete „Musik- und Theaterhalle“ der Stadt ist ein städtebauliches „Juwel“ von beeindruckender architektonischer Leistung. Die Architekten Johann, Friedrich und Jakob Henkenhaf sowie Friedrich Ebert haben 1901-1903 beim Hallenbau die vier Außenfassaden mit einem bauplastischen Schmuck berühmter Musiker, Dichter, Politiker aber auch Handwerker, Köpfe unbekannter Bürger, sowie Wappen, Plastiken und kleine Symboldarstellungen ausgestaltet.
Bereits am westlichen Haupteingang begrüßt die „Heidelberga“ den Besucher. Sie arbeitete am Institut von Bunsen in der Plöck und sollte für den Tourismus der Stadt werben. Diese und andere Details werden neben der Historie des Neckars, der Neckarquerung, der Bootz’sche Badeanstalt und dem Zimmerplatz, heute Jubiläumsplatz, besichtigt und erläutert.