25.07.2018 - 19 Uhr

 

Moderiert wurde das Gespräch von Sabine Röhl

 

Daniel Thouw begann seinen kreativen Prozess als Graffiti-Writer der zweiten Generation in Heidelberg, Deutschland. Hier entwickelte er seinen Sinn für Farbe, Form und Gestalt auf autodidaktische Art und Weise. Seine Faszination für die Elemente, welche die Buchstabenform beschreiben, führte ihn zu einem Abschluss mit einem Bachelor of Fine Art am Laguna College of Art and Design in Kalifornien, wo er die Fertigkeiten seines künstlerischen Ausdrucks vertiefen konnte.

 

Daniel Thouw ist ein Künstler mit verschiedenen Hintergründen. Das Thema seiner Bilder sind Menschen und in ihnen sind verschiedene Bedeutungsebenen involviert: Zum einen fotografiert er Menschen, denen er im Alltag begegnet, zeichnet sie und arrangiert sie in für ihn sinnvollen Konstellationen. So werden seine Bilder zu einer Art Tagebuch, zu einem Teil der Menschen, mit denen er in seinem Leben zu tun hat.

 

In jedem einzelnen Bild lädt er zu 3 Wahrnehmungsebenen ein.

Aus der Weite betrachtet versucht er, einen Sinn für den Fluss von Formen, Wellen und Bewegung zu vermitteln. Wie die Wellen des Ozeans oder ein Baumzweig im Wind. Eben weil er die Welt in ständiger Veränderung und Bewegung wahrnimmt.

 

Aus mittlerer Distanz kann man sehen, wie Menschen in dieser Bewegung verbunden sind - ein Moment in ihrem Leben oder eine Geschichte, die ihnen passiert ist, oder einfach nur die Emotionen in ihren Augen.

 

Aus der Nähe betrachtet sieht man Detailschichten, die den Mikrokosmos der Welt symbolisieren. Atome und einfache Organismen wie Bakterien und andere Elemente, die die Realität darstellen, die wir auf mikroskopischer Ebene wahrnehmen.

 

Damit schafft er seine eigene subjektive Sicht der Schöpfung, der Lebenskraft, die alle Kulturen im Laufe der Geschichte durch Religion und Wissenschaft zu definieren versucht haben, seit es die Menschheit als Spezies gibt.

 

Daniel Thouw ist sicherlich ein sehr vielfältiger Künstler. Neben Malerei auf Leinwand und Hauswände ist er auch als erfolgreicher Grafiker unterwegs und entwickelt Computeranimationen, WebDesign, Illustrationen, Videos etc.

 

 

Auf ihn aufmerksam geworden sind wir beim letztjährigen Tag des offenen Ateliers, als er noch in der Römerstraße sein Atelier hatte. Inzwischen ist er in den Pfaffengrund umgezogen, aber wir konnten mit ihm als Graffitikünstler und Kurator des Metropolink Festivals ein "Atelier"-Gespräch im Patrick-Henry-Village (PHV) vereinbaren, bei dem er uns mehr über sich und seine Kunst erzählen wird, aber uns auch zu den Wandbildern der anderen Künstlern führen kann und deren Arbeiten im PHV kurz vorstellen wird.

 

 

Mal wieder ganz wunderbare Fotos von Wolfgang Steche:

 

 

 

weitere Impressionen vom Metropolink Festival im PHV von Sabine Röhl

 

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