Vorträge & Führungen

 

 

Nicole Berberich organisiert auch 2020 wieder Führungen zu verschiedenen Themen.

 

 

05.06.2020 Coronaverordnung

Update: 01. August 2020

 

Die Gruppengröße wird auf max. 20 Personen beschränkt.

Es gilt der Mindestabstand von 1,50 m und Maskenpflicht während des Rundgangs.

 

Teilnahme nur mit Voranmeldung möglich.

 

Führung "Östliche Kernaltstadt" mit Dieter Berberich

 

Sonntag, 11. Oktober 2020,

Beginn:  11 Uhr

Treffpunkt: Busbahnhof Karlstor

 

Dieter Berberich bietet eine weitere „Führung“ durch die Heidelberger Kernaltstadt an. Diesmal geht es durch die östliche Kern-Altstadt vom Karlstorbahnhof bis zum Friesenberg.

Der Start beginnt mit Hinweisen auf das Pickford’sche Haus, einer ehemaligen Villa des engl. Lords William Middelton Pickford, in dem 1815 Zar Alexander I. wohnte, auf den Valerieweg, der an Sissi’s Tochter erinnert und auf den Russenstein, vor dem der Kutscher des Zar ertrank.

Vier einschneidende Veränderungen prägten ab dem 18. Jhd. das Gelände der Voraltstadt: Der Bau des Karlstors, die Errichtung der Eisenbahnstrecke ins Neckartal, die Aufschüttung und Anlage der Schliebacher Landstraße und zuletzt ab 1920 die Kanalisierung des Neckars mit Bau des Karlstorwehrs. Diese Totelveränderung mit seiner völligen Neugestaltung prägt noch heute den östlichen Eingang zur Heidelberger Altstadt.

Über 600 Jahre bestand die Herren- oder Fürstenmühle bevor das Gelände nach einem Großbrand im März 1972 für eine Wohnbebauung neu genutzt wurde. Das Gasthaus „Herrenmühle“ verweist mit seinem Krüppelwalmdach auf seine vorherige Nutzung als Gerberei, in dessen Dach Lederhäute getrocknet wurden. Ein Nebengebäude soll zeitweise als „Freudenhaus“ betrieben worden sein, bevor man es in das „Baggerloch“ verlegt.

Der Abschluss führt zum Friesenberg, an dessen Ostseite bereits 1371 die Kapelle des heiligen Apostels Jakob, die „Jakobskapelle“ stand und auf dessen Gelände im 18. Jahrhundert in Zeiten der Rekatholisierung die wohl prächtigste Heidelberger Klosteranlage der Barfüsser-Karmeliter mit Fürsten-Grablege und einem weitläufigen Klostergarten angelegt war. Das badische Klosterverbot 1803 beendete jäh die Existenz des Klosters mit Abriss der Kirche 1809 gefeiert von einer „organisierten Volksbelustigung“.

 

Foto: Stadtarchiv Heidelberg

 

Führung "Rohrbacher Straße" mit Frankwalt Möhren

 

Auf den Spuren des Historismus

 

Sonntag, 18. Oktober 2020

11 Uhr

 

Treffpunkt Ecke Kurfüstenanlage / Rohrbacher Straße,
Eingang zum Hotel Schrieder / Crowne Plaza
 

 

 

Die Rohrbacher Straße ist eine der bauhistorisch interessantesten Straßen Heidelbergs. Seit ihrer Trassierung im Jahre 1882 gewann sie an Profil. Die prägende Bausubstanz entstand bis 1910 im Gründerzeitstil: Hier stehen Bauten, die unter Architekturhistorikern als hervorragende Beispiele für den 'Historismus' genannten Baustil gelten. Heute ist sie eine der Straßen, die das vertraute Gesicht Heidelbergs mitzeichnen.

 

Frankwalt Möhren, Romanist, hatte sich für den Verein Rohrbacher Straße mit der Geschichte der Straße, ihren Bauten, Architekten, Bauherren, Geschäftsleuten und Bewohnern sehr intensiv beschäftigt. Er wird bei einem Bummel durch die Straße, vom Seegarten bis zum Galgengrund, alias Anfang Franz Knauff Straße, von Historischem, Schönem und Kuriosem sprechen.

 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldung nur per Email unter info_ihkkg@web.de

 

Um eine Spende wird gebeten.

 

Foto: Wolfgang Steche DGPh

 

Führung "Nördliche Kernaltstadt" mit Dieter Berberich

 

Sonntag, 21. Juni 2020,

Beginn 11 Uhr

Treffpunkt Uni-Platz, Löwenbrunnen vor der Alten Universität.

 

Die Führung geht am Mitteltor vorbei zum Heumarkt, durch die Kleine Mantelgasse zur ehem. Stadt- oder Pfisterer Mühle, dem Juden- über das Haspel- zum Tränktor. Über die Fischergasse gelangen wir in das Quartier Schöneck weiter in die Steingasse und dem südlichen Brückenkopf der Alten Brücke. Beim Überschreiten der Alten Brücke wird die Neckarquerung durch das Kloster Schönau im 13. Jhd. erläutert, die sieben meist durch Hochwasser mit Eisgang zerstörten Brücken, die beiden Standfiguren Kf. Carl Theodor und Minerva sowie der nördliche Brückenkopf mit dem Pilgeraufstieg über den Schlangenweg zum Heiligenberg, die Pilgerkapelle und die Nepomuk-Standfigur.

 

Die Führung dauert ca. 2 Stunden.

 

Foto: Rolf Krane

 

Führung über den Philosophenweg mit Dieter Berberich

 

Sonntag, der 05. Juli 2020,

Beginn 10 Uhr,

Sonntag, der 26. Juli 2020,

Beginn10 Uhr,

Treffpunkt beide Male am nördlichen Brückenkopf der Theodor-Heuss-Brücke

(Uferstraße Einmündung Bergstraße).

 

Der Aufstieg über die Albert-Überle-Straße führt vorbei an wissenschaftlichen Einrichtungen der Universität, Villen bekannter Heidelberger Persönlichkeiten, Felswänden am Rothenbühl und dem ehemaligen Hotel Philosophenhöhe. Entstehung und Namensgebung des Philosophenweges sowie der landschaftliche Dreiklang werden erläutert und am Denkmal auf den Juristen und Romantiker Eichendorff hingewiesen. Über die Eichendorff-Anlage geht es vorbei an Reste eines dort geplanten Schwimmbades hinauf zum Bismarckturm. Der Gedenkstein an den Botaniker Dr. Arthur Tischer verweist auf die mediterrane Vegetation der Südhanglage des Heiligenberges und der Terrassierung des frühen Weinanbaus. Gedenkstein und Schutzhütte erinnern an die Pfalzgräfin „Liselotte von der Pfalz“ mit eindrucksvollem Blick auf die Altstadt, den Neckar und den ‚kleinen Odenwald‘. Die Schautafel des Merian-Kupferstiches von 1620 lässt in vielen Details erahnen, wie die Residenzstadt samt Schloss vor dem 30-jährigen Krieg ausgesehen hat. Das böhmisch-kurpfälzische Wappen verweist auf das Abenteuer des Kurfürsten Friedrich V. und seinem Scheitern als „Winterkönig“. Vorbei am Schlangenweg, dem einstigen Pilgeraufstieg von der Alten Brücke zu den Klöstern auf dem Heiligenberg.

 

17.03.2020 - Coronavirus

Führung wird auf einen späteren Zeitpunkt verlegt

 

Dienstag, 24. März 2020

15 Uhr

 

DEUTSCHES VERPACKUNGS-MUSEUM

Hauptstraße 22 (Innenhof)

69117 Heidelberg

 

Der Leiter des Verpackungsmuseums Hans-Georg Böcher führt uns durch die aktuelle Bauhaus Ausstellung mit sehr exklusiven Ausstellungsstücken, über die er Spannendes zu erzählen weiß.

 

Hier gibt es einen kurzen Einblick in die Ausstellung:

https://www.swrfernsehen.de/landesschau-bw/Bauhaus-Ausstellung-im-Verpackungsmuseum-Heidelberg,av-o1181053-100.html

 

Vom Bauhaus ins Kaufhaus:

Die Neue Typographie und ihr Einfluss auf das Markendesign

 

Als der Architekt Walter Gropius vor hundert Jahren im thüringischen Weimar das „Bauhaus“ begründete, entstand eine wirkungsreiche Kunstschule, die binnen weniger Jahre die europäische Avantgarde vernetzte. Die von hier ausgehenden Einflüsse prägten außer der Kunst auch die Architektur und das Möbeldesign nachfolgender Generationen. So gewann das Bauhaus einen starken Einfluss auch auf unsere heutige Lebensführung und das Wohngefühl der „Moderne“ überhaupt. Wieso aber soll auch das Marken- und Verpackungsdesign vom Bauhaus beeinflusst worden sein? Reicht denn der Einfluss der „Bauhäusler“ bis in die Gestaltung des Produktauftritts kommerzieller Erzeugnisse hinein? 

 

Gab es Konsumgüter wie Zigaretten, Kaffee oder Tee, die ihrer Verwenderschaft einen Bezug zum Bauhaus attestierten?

 

Dieser Frage geht erstmals eine Ausstellung nach, die von Juni 2019 an im Deutschen Verpackungs-Museum, Heidelberg, gezeigt wird.

 

Hier präsentiert sich neben bereits bekannten Klassikern (wie etwa den Entwürfen El Lissitzkys für „Pelikan“ oder dem legendären „Bauhaus-Schach“) auch eine Fülle überraschender Entdeckungen.

Im Mittelpunkt steht die von László Moholy-Nagy propagierte „Neue Typographie“, die die formale Erscheinung und den graphischen Stil der Auslobung von Markenbildern revolutionierte. Und auch den Nachwirkungen wird Aufmerksamkeit geschenkt. Denn das 1933 von den Nazis geschlossene Bauhaus hatte nach dem Zweiten Weltkrieg erst so richtig „Konjunktur“.

 

„Weniger ist mehr“

 

nach dieser überraschenden Logik präsentierten sich bald diverse Markenprodukte mit Erfolg, von „Chanel No. 5“ über „WMF“ und „Braun“ bis zum „iPhone“ unserer Tage. Der Besuch der Ausstellung verändert auch den Blick auf altbekannte Marken und deren Designsprache. Und er macht verständlich, wie sich die Bewegung der künstlerischen Moderne in unserem eigenen Alltag etablieren konnte.

 

 

 

 

El Lissitzky Der schwarze Würfel für Pelikan 1929 (c) Boecher

 

Der Markt findet samstags von

10:00 - 14:00 Uhr statt.

Zum Samstagsmarkt geht es hier lang

Kontakt

Adresse:

Römerstraße 38
69115 Heidelberg
Telefon:
06221-616640

E-Mail:

info_ihkkg@web.de

Internet:

http://www.ihkkg.de

Französische Woche Heidelberg

Treffpunkt Willi ist dabei!

AUSSTELLUNGEN

2014

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Die ART Fair im Kurfürsten Carré Mensch-Architektur! ist vorbei und war mit rund 1500 Besucher gut besucht.

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2013

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Mehr als 1000 Besucher zählte die ART Fair in der Christuskirche und war damit ein voller Publikumserfolg.

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