Auf historischer Entdeckungsreise durch Heidelberg
Bauplastischer Schmuck der Stadthalle
Dieter Berberich setzt seine Besichtigungstouren durch die Altstadt fort.
Nach Ende der viel bewunderten, umfangreichen Grundsanierung und Neueröffnung geht es zur Stadthalle. Diese nach dem Universitätsjubiläum 1886 errichtete „Musik- und Theaterhalle“ der Stadt ist ein städtebauliches „Juwel“ von beeindruckender architektonischer Leistung. Die Architekten Johann, Friedrich und Jakob Henkenhaf sowie Friedrich Ebert haben 1901-1903 beim Hallenbau die vier Außenfassaden mit einem bauplastischen Schmuck berühmter Musiker, Dichter, Politiker aber auch Handwerker, Köpfe unbekannter Bürger, sowie Wappen, Plastiken und kleine Symboldarstellungen ausgestaltet. Bereits am westlichen Haupteingang begrüßt die „Heidelberga“ den Besucher. Sie arbeitete am Institut von Bunsen in der Plöck und sollte für den Tourismus der Stadt werben. Diese und andere Details werden neben der Historie des Neckars, der Neckarquerung, der Bootz’sche Badeanstalt und dem Zimmerplatz, heute Jubiläumsplatz, besichtigt und erläutert.