Ateliergespräche

15. April 2018

Pascale Hussong Renz

 

Moderiert wurde das Gespräch von Barbara Brink

 

Sie malt mehr als schöne Häuser, in  denen  man am  liebsten wohnen möchte.

 

Pascale Hussong Renz stammt aus Rheinfelden in Baden und hat an der Basler Kunstgewerbeschule Textildesign studiert. Dieser fundierte Hintergrund ist ihr wichtig im Umgang mit Farben und Materialien, seitdem sie seit 2004 als freischaffende Künstlerin  arbeitet.

 

Ihre Landschaften sind nicht zu verorten. Sie entstehen in ihrer Fantasie und sind das Ergebnis eines langen und intensiven Malprozesses.

Im Frauenmuseum -  auf einer Messe -, an der 100 Künstlerinnen teilnahmen, bekam sie den Publikumspreis zu ihrer großen Überraschung. „Das war als hätte ich  den Oskar gewonnen“

 

Zum Schluss: ein Galerist wird von ihr zitiert: „Was ist das Merkmal guter Kunst? Man möchte es sich nicht ins Wohnzimmer hängen“. Ihre Antwort darauf: „Es macht mir nichts aus, für ein Sofa zu malen“

 

Schön war der Spruch ins Gästebuch von einer Teilnehmerin des Ateliergesprächs:

"Wir mögen deine Landschaften auch ohne Pferd"

 

Fotos: Sabine Röhl

 

17.06.2018

Barbara Brink

 

Moderiert wurde das Ateliergespräch von Thomas Röhl

Bären aus Bronze, filigrane Vögel aus Stahl, Körper aus Stein, Leichtigkeiten im Wind stehen diesmal im Fokus: Mit Hilfe ganz unterschiedlicher Materialien und abstrakten bis zu gegenständlichen Ausdrucksformen präsentiert Barbara Brink Skulpturen und Objekte, die ihre eigenen Geschichten erzählen.

Die Kunst ist für Barbara Brink heute weit mehr als ein Hobby. Dabei hat die Kunst schon ihr ganzes Leben bestimmt. Doch erst seit 2003 hat sie angefangen, ihr Wirken in eine wunderbare Richtung zu lenken, ihre Fertigkeiten zu erweitern. Von 2008 bis 2012 hat sie ihr Bildhauerstudium an der Edith Maryon Kunstschule in Freiburg absolviert. Von 2003 bis 2018 besuchte sie Bildhauerkurse in der Freizeitschule Neckarau in Mannheim. 

„Man muss den Geheimnissen auch einen Platz geben, sonst fördern sie keine Geschichten", meint die Künstlerin. „Um diese Geschichten zu hören, braucht es Zeit und Aufmerksamkeit, also ein inneres Lauschen – von mir und auch von dem Betrachter.“

Betrachtet man also ihre Arbeiten, so kommt man an dem fantasievollen Lauschen nicht vorbei. Die Geschichten begleiten einem förmlich durch den Raum und geben den Objekten einen eigenen und ganz besonderen Reiz.

 

Fotos: Sabine Röhl

 

 

08.07.2018

Knut Hüneke

„So viel Stein wie möglich und so viel Figur wie nötig“

 

Der gelernte Steinmetz  und Steinbildhauer Knut Hüneke wurde in Darmstadt geboren und lebt eigentlich immer und immer wieder in Dossenheim.

Seine Arbeiten haben ihn weit in der Welt herumgeführt: Stationen waren Jahre in Ägypten, Projekte in der libyschen Wüste und Arbeitsaufenthalte in Namibia. In den USA hat er Bildhauerschüler in der Nähe von Seattle unterrichtet und an einem großen Symposium teilgenommen..

Sein Atelier ist seit vielen Jahren in dem aufgelassenen Steinbruch in Dossenheim.

 

2005 hat er den Publikumspreis der Stadt Waldorf bekommen und seine Werke sind in vielen Städten im öffentlichen Raum zu sehen. Wer von Heidelberg nach Dossenheim fährt, sieht seine Skulpturen auf der Lärmschutzmauer sitzen).

Sein Material findet er in verschiedenen Ländern, in Ägypten den  dort speziellen schwarzen Basalt, im südlichen Afrika und den Porphyr in Dossenheim. Dieser schwierige Stein hat ihn viel gelehrt. Die  Strukturen und Risse haben ihn zu einer Klarheit der Form und der Linien „gezwungen“. So fand er auch die Steinwesen, menschähnliche Formen, die für seine weitere Arbeit charakteristisch werden sollten. Werkskizzen helfen ihm, den Stein „gläsern“ zu machen und so die weiteren Arbeitsschritte zu planen.

 

Den Weg zur Form gibt das Material vor. Erst muss der Stein aus dem Felsverband gelöst werden und dann fängt die Ausrichtung der Skulptur mit Hilfe von dreidimensionalen Zeichnungen auf dem Stein an.  Diese Zeichnungen bleiben erhalten und das „überflüssige“ Material wird in schwerer körperlicher Arbeit mit Diamantscheiben und Setzeisen entfernt. Die Ergebnisse beeindrucken durch die Klarheit der Strukturen und die Reduktion auf das Wesentliche.

 

Fotos von Wolfgang Steche

 

...und hier Impressionen von Sabine Röhl

 

Termin wird noch bekannt gegeben

Daniel Thouw

14.10.2018

Akela Möhren

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Im Herbst 2016 fanden bei bestem Wetter zwei sehr interessante Weststadt-führungen statt.

Im Frühjahr 2018 fand die letzte Führung mit Michael Buselmeier statt.

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Der Termin für 2018 ist der 30.06.2018

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2014

Art Fair

Kurfürsten Carré

Die ART Fair im Kurfürsten Carré Mensch-Architektur! ist vorbei und war mit rund 1500 Besucher gut besucht. Die Wormser Zeitung schreibt.

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2013

Art Fair

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Mehr als 1000 Besucher zählte die ART Fair in der Christuskirche und war damit ein voller Publikumserfolg.

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